Kalibrierung

Oszilloskope

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Die meisten Messgeräte zeigen nur den RMS-, Maximum-, Minimum-, Durchschnitts- oder einen anderen Wert der gemessenen Größe innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls an. Andererseits erfordert die Entwicklung oft die Beobachtung zeitlicher Änderungen von Signalen, und in diesen Fällen werden normalerweise Oszilloskope verwendet. Oszilloskope waren früher meist analog, heute meist digital, da digitale Elektronik erschwinglich geworden ist, und digitale Oszilloskope können gleichzeitig viele zusätzliche und nützliche Funktionen bieten, wie z. B. automatische Messung verschiedener Parameter, Signalanalyse, Datenspeicherung, Signalvergleich usw.

Einer der Hauptparameter bei Oszilloskopen ist die Bandbreite; Oszilloskope mit höherer Bandbreite ermöglichen die Beobachtung von Signalen mit schnelleren Anstiegs-/Abfallzeiten. Die Bandbreite heutiger Oszilloskope beginnt irgendwo bei 1 MHz und kann 10 GHz deutlich überschreiten. Wie Voltmeter haben Oszilloskope eine hohe Eingangsimpedanz, normalerweise 1 MΩ. Andererseits ist eine hohe Eingangsimpedanz für Messungen bei hohen Frequenzen (100 MHz und darüber) nicht am besten geeignet, daher haben solche Oszilloskope normalerweise eine Eingangsimpedanz von 50 Ω zur Verfügung, und einige moderne Oszilloskope haben auch andere Eingangsimpedanzen, z. B. 75 Ω.

Andere Messgeräte im Zusammenhang mit Oszilloskopmessungen:

  • Oszilloskope werden normalerweise mit einem Oszilloskopkalibrator kalibriert, der spezielle Kalibriersignale sowohl in Bezug auf Spannung als auch Zeit generiert.
  • Manchmal möchten Benutzer verschiedene Signale beobachten, die mit einem Oszilloskop allein nicht gemessen werden können; Spannungen überschreiten die maximale Eingangsspannung des Oszilloskops, das Signal muss im Differenzmodus ohne Erdung beobachtet werden, der Parameter, der vom Interesse ist, ist Strom und nicht Spannung. In diesen Fällen kommen passive und aktive Spannungssonden, Hochspannungssonden, Differenzsonden und Stromsonden zum Einsatz.
  • Benutzer interessieren sich manchmal mehr für digitale Signale als für analoge. Benutzer möchten gleichzeitig eine große Anzahl digitaler Ausgänge (8, 16, 32, 64 und mehr) bei sehr hohen Frequenzen beobachten. Andererseits werden hier keine genauen Spannungsdaten benötigt, sondern nur die Information, ob das Ausgangssignal eine logische 0 oder 1 hat. Diese Messgeräte werden Logikanalysatoren genannt.
  • Manchmal ist es notwendig, das gemessene Signal mit einem Computer genauer zu analysieren. Verwenden Sie in diesem Fall am besten einen Sampler (also einen Analog-Digital-Wandler). Samples werden grob nach der Probenahme-Frequenz (Bandbreite) und der Anzahl der Bits (Genauigkeit) eingeteilt.

Akkreditierte Kalibrierungen aller oben genannten Geräte können bei SIQ durchgeführt werden. Typische Kalibrierungsparameter sind unten aufgeführt.

Kalibrierung von Messgeräten auf SIQ

Oszilloskopen

Bei niederfrequenten Oszilloskopen (Bandbreite unter 500 MHz) kalibrieren wir typischerweise:

  • die Genauigkeit des vertikalen Abweichkoeffizienten bei einer Eingangsimpedanz von 50 Ω und 1 MΩ
  • Genauigkeit der Zeitbasis
  • Hubzeit
  • Frequenzreaktion

Bei Oszilloskopen mit höherer Bandbreite kalibrieren wir zusätzlich:

  • DC Eingangswiderstand
  • Null Abweichung
  • Genauigkeit der Null-Abweichung-Einstellung
  • RMS Geräuschniveau
  • Eingangsreflexionskoeffizient (VSWR)

Sonde

Es können verschiedene Arten von Sonden kalibriert werden (aktive/passive Sonden, differenzielle Sonden, Hochspannungssonden und Stromsonden). Die Kalibrierparameter für jeden Sondentyp sind in Klammern angegeben:

  • aktive/passive Sonden (Genauigkeit des vertikalen Abweichkoeffizienten, Frequenzgang, Anstiegszeit)
  • Differenzialsonden (Genauigkeit des vertikalen DC-Abweichkoeffizienten, Frequenzgang, Anstiegszeit)
  • Stromsonden (Genauigkeit der Messung von AC- und DC-Strömen, Übertragungsimpedanz)
  • Hochspannungssonden (Genauigkeit der AC- und DC-Spannungsmessung, Eingangswiderstand, Frequenzgang, Anstiegszeit)

Der Frequenzgang und die Anstiegszeit der Sonde werden mit einem Oszilloskop gemessen. Wir empfehlen die Verwendung des Kunden-Oszilloskops, da Sonden normalerweise auf diese Weise verwendet werden. Wir empfehlen die Verwendung des Oszilloskops des Kunden, da Sonden normalerweise auf diese Weise verwendet werden.

Logikanalysatoren

Die Kalibrierung von Logikanalysatoren wird normalerweise gemäß den Empfehlungen des Herstellers durchgeführt. Im Allgemeinen kalibrieren wir die Schwellenwerte der Logikpegelumschaltung für verschiedene Normen, z. B. TTL und ECL und andere Zeitfunktionen.

Probenehmer

Die Kalibrierung von Probenehmern erfolgt in der Regel nach Herstellerempfehlung, nach Kundenwunsch oder nach den Empfehlungen verschiedener messtechnischer Richtlinien. Generell prüfen wir die Genauigkeit von Spannungs- und Zeitmessungen.

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